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Absence

Dälek - Absence

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herausragend
HipHops ambitionierte Krachköpfe

Bassorgiastische Post-Apokalypse 2005. Frustration, Entfremdung und Ausverkauf der geliebten HipHop-Kultur bleiben die bestimmenden Motive des Dälekschen Schaffens.

Und der Sonic Warfare auch weiterhin ihr bevorzugtes Ausdrucksmittel: polyverzerrtes Noisedickicht, fauchende Scratch-Breitseiten, kräftige Basswatschen. Allein die Zuspitzung auf noch mehr Massivität verblüfft. Kaum zur Ruhe kommen lässt einen das New Jerseyer Three-Piece auf "Absence", ihrem nunmehr dritten Longplayer. Beklemmend sind dessen textlichen wie musikalischen Szenarien, noch beklemmender als ohnehin schon gewohnt. Was insbesondere nach "Derbe Respect, Alder", der letztsaisonalen Kollabo mit "Deutschlands Krautrocklegenden" (O-Text Presseinfo) Faust Staunen macht, schien der dabei eingeschlagene Weg eher einer des Luftholens und Experimentierens zu sein, zumindest für Dälek-Verhältnisse. Ausläufer dieses Erfahrungsaustausches lassen sich etwa noch auf dem auf entrückten Gitarrendrones bauenden "Ever Somber" ausnehmen, dem mit Abstand entspanntesten Track dieses Biests von Album. Doch selbst der ist ungleich massiver als so ziemlich alles andere, was heutzutage so unter HipHop gefilet wird. (cp)

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Alben

From Filthy Tongue Of Gods And Griots

Dälek - From Filthy Tongue Of Gods And Griots

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Vielschichtig und mächtig: HipHop à la Ipecac
Ein HipHop-Act auf Mike Pattons Ipecac-Label. Das ist so überraschend wie selbstverständlich. Denn so stiefmütterlich, wie andere Ipecac-Acts das Konzept Rock behandeln, so rücken Dälek auf ihrem neuen Album dem HipHop zu Leibe.

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