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O

Damien Rice - O

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Kalt und heiß zugleich

Etwas an der Musik von Damien Rice bewirkt, dass einem heiß und kalt zugleich werden muss. Kein Wunder - wenn Vulkane und kaltes Wasser auf einem Album ganz nahe beieinander liegen.

Bereits 2003 veröffentlichte der in Irland geborene Musiker und Gründer des Labels DRM Damien Rice sein erstes Soloalbum mit dem schlichten Namen "O". In Deutschland wurde man auf ihn aufmerksam als der Film Hautnah (Closer) 2005 in die Kinos kam und die beiden melan- cholischen Stücke "Cold Water" und "The Blower`s Daughter" so manchen Zuschauer bzw. Zuhörer um den Verstand brachte. Die meisten Songs auf "O" singt Damien Rice mit Co-Sängerin Lisa Hanningan, begleitet von Cellistin Vyvienne Long, die auf Tour mit einem Solo-Cover von "Seven Nation Army" der White Stripes faszinierte. Schweißtreibend in "Volcano" - kühlend in "Cold Water": Dieses Album ist das beeindruckende Ergebnis der Gegenüberstellung solcher Gegensätze. Hörbar wird dieses Spannungsverhältnis durch die extrem gleichstarke Präsenz von Instrument und Stimme. Meistens ist es das Cello, das eine fiebrige Stimmung entfacht, die sich bis zur letzen Sekunde nicht legen will - sowie in "Volcano", eines der Höhepunkte dieses Albums. (sp)

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