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Skywriter

Data - Skywriter

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Digitale Collagen

Irgendwann scheint David Guillon beschlosssen zu haben, dass man die französische Popgeschichte der letzten beiden Dekaden auf ein Album pressen kann. Größenwahnsinnig, aber nicht zwangsläufig zum Scheitern verurteilt.

Es mag ein Klischee sein. Aber auch dieser Franzose klingt mit seinem One-Man-Projekt nach dieser sympathischen Arroganz, die auch Referenzen wie Sebastien Tellier, Air, Justice oder Phoenix austrahlen.

Mit seiner akustischen Ästhetik ist er dabei oftmals sehr dicht dran an der Tonalität eines gefühlsschwangeren weichgezeichneten Soundtracks, anderseits posed er auch gerne damit, dass nicht nur die Ed-Banger-Crew einem das digitale Disco-Brett vor den Kopf nageln kann. 

Für einen 23-jährigen Jungspund klingt dieser allumfassende Ansatz erstaunlich souverän, gut durchdacht und sehr treffend umgesetzt. Zwischen Groove, Disco und Ballade ist "Skywriter" ein Trip durch die französischen Sternstunden des Pop.

Ein bisschen überladen ist Datas Werk dabei allerdings schon: mehr kann man aus den digitalen Produktionsmöglichkeiten wohl kaum herausholen. So wird manch überforderter Hörer - durchaus beeindruckt - sich schlussendlich doch lieber wieder auf die referenzierten Originale besinnen.  

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