Faces & Names

Dave Pirner - Faces & Names

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Soul Asylum-Sänger solo
Seit mehr als 20 Jahren Jahren ist der Soul Asylum-Kern zusammen, 1984 kam ihr erstes Album raus, neun weitere folgten. Jetzt kommt Sänger Dave Pirner solo ums Eck, und ich wette, er muss live immer noch "Runaway Train" als letztes spielen.

Nachdem die ersten beiden Singles vom 92er Album "Grave Dancer`s Union" relativ wenig Aufsehen erregten, zündete "Runaway Train" wie nichts gutes. In Mamas Auto wurde dieses Lied genauso rauf und runter gespielt wie auf Klassenfeten aller Jahrgangsstufen. Etwas überrascht schoben Band und Plattenfirma noch schnell "Without a Trace" als Single hinterher. Der Erfolg will schließlich gefüttert werden. Und dann? Nunja. "Wir haben einhundert Leute gefragt: Nennen Sie eine Single der amerikanischen Mainstream-Rockband Soul Asylum" dürfte heute eine so simple wie langweilige Runde im Familienduell werden, und wenn es jetzt heißt, das für 2003 ein neues Soul Asylum-Album angekündigt ist, dann wird "Wie bitte? Die gibt es noch?" wahrscheinlich häufigste Reaktion sein. Daran wird auch Dave Pirners Soloalbum "Faces & Names" wenig ändern. Recht gefällig pendelt er zwischen Pianolounge und Prärie, zwischen mal-was-ganz-neues-machen und Guck-an-Soul-Asylum, und macht Musik, die in vieler Leute Autoradio einen festen Platz finden dürfte. Aufregend ist was anderes. (sc)

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