Album

The Late Album

David Poe - The Late Album

Label: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Schnörkelloser Songwriterpop

Der Name David Poe steht für Songwriting in Perfektion. Auch auf seinem zweiten Album "The Late Album" sind diese Kleinode zu finden: Schnörkellose Songs mit herrlich verträumten Melodien, allesamt mitsummtauglich.

Der Song lag lange sozusagen auf Halde, einer von Hunderten, Tausenden Songs, die wir auf unseren Touren durch das www auf Herz und Nieren testen. Manche Musiker rutschen schneller ins Programm, vielleicht weil sie einfach einen größeren Namen haben. Den hat Poe (noch) nicht. Aber bei "The Drifter" habe ich sofort gedacht: "Hey, das ist doch mal so richtig schöne Popmusik!" Und doch wurde er immer wieder geschoben. Schluss jetzt. Der in New York lebende Poe ist schon seit einigen Jahren ein heißer Insidertipp, spielte im Vorprogramm von Größen wie Tori Amos oder Bob Dylan und Poe erhielt zusammen mit Robbie Williams (!) immerhin den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik. Das soll was heißen. Und so kann Poes Musik und insbesondere der wunderbar leichte und sanftmutige Song "The Drifter" auch nur wärmstens weiterempfohlen werden, zumindest an alle, die noch wert auf gut durchstruktierte und melodiöse Songs legen. In diesem Mai befindet sich Poe auf einer kleinen Deutschland-Tournee, die man sich nicht entgehen lassen sollte. (os)

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