Something Borrowed, Something Blue

Deadbeat - Something Borrowed, Something Blue

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Scott Monteith aka Deadbeat gehört zu den Größen der Montrealer Technoszene. Allerdings ist sein eigentliches Feld der Dub. Trotz minimal-technoider Einflüsse ist Deadbeat eher Garant für dichte Soundschleifen.

Sein neues Album „Something Borrowed, Something Blue“ knüpft direkt an das Vorgängeralbum „Wild Life Documentaris“ an. Und dies ist prinzipiell nicht als Stagnation zu werten. Deadbeat hat seine Dubdefinition verfeinert. Er verdichtet die Flächen, setzt sie schier nahtlos aneinander und dürfte mit der kaum brechbar wirkenden Ausgeglichenheit seines Sounds selbst Menschen nahe gehen, die sich bislang schwer mit Dub anfreunden konnten. Langsamkeit wird intensiv spürbar, gewährt einen Moment von nicht messbarer Tiefe und verfällt erstaunlicherweise selten der Langatmigkeit. „Requiem“ ist ein Stück des neuen Albums, welches wieder von Scape veröffentlicht wurde. Zehn Minuten von Eleganz und Weichheit, zehn Minuten für die Ruhe. (jw)

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