Web Exclusive & Live

Death Cab For Cutie - Web Exclusive & Live

Redaktionswertung: 
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mittelmäßig
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herausragend
Death Cab covern Petty
Death Cab For Cutie ist gewiss eine einzigartige Band. Sie schreiben unnachahmliche Songs und können selbst die größten Hits anderer Bands auf ganz besondere Weise verschönern. Diesmal vergriffen sie sich an Tom Petty.

Viele Bands tun es. Die eine aus mangelnder Kreativität in den eigenen Reihen, die andere um Aufmerksamkeit zu erhaschen. Bands covern Bands. Seltsame Erfindung, wenngleich es auch nachvollziehbar ist: Legt eine bekannte Band einen guten Song vor und ist dieser auch noch ganz easy nachzuspielen, sollte man dieses doch erst einmal tun, bevor man sich den eigenen Kopf zerbricht oder denselbigen gegenseitig einschlägt, um einen eigenen Song halbwegs vernünftig auf die Beine zu stellen.

Das Problem daran ist nur: 98% aller Coverversionen sind überflüssig wie ein Kropf, geben dem Original nicht den Hauch einer anderen Note oder besonderen Wendung. Wozu also das Ganze? Vielleicht aus egoistischen Gründen, weil die Band etwas mit dem Original verbindet oder sich auf andere musikalische Gedanken bringen will. Wenn dem so ist, dann soll es so sein. Aber diese Coverversion von Tom Pettys Hippie-Gassenhauer macht das Original nicht besser und kann auch z.B. der einzigartigen Death Cab-Version von Björks „All Is Full Of Love“ zu keiner Sekunde das Wasser reichen - und den von Death Cab For Cutie selbstgeschriebenen Songs eh nicht. Nett, aber mehr nicht.

Björn Bauermeister / Tonspion.de

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