Sommer

Deepchord - Sommer

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Ein Sommer in Dub

Kann man Dubtechno überhaupt noch etwas hinzufügen, was Basic Channel nicht schon längst formuliert hätten? Rob Modell alias Deepchord kümmert sich um solche Fragen nicht und lässt den „Sommer“ rein.

Ähnlich wie Mark Ernestus und Moritz von Oswald gehört Rob Modell alias Deepchord zur ersten Generation von Dubtechno-Produzenten. Der Anfang jedes Tracks liegt für Modell in Field Recordings, die er als erfahrener Studiohase – Modell arbeitet seit 25 Jahren in Detroit als Sound Designer - in dubbige Technotracks überführt. Mal stampft und zischt es dabei, wie bei einer alten Dampflokomotive, mal weht vom Meer her kühlender Abendwind durch die Lücken zwischen der Bassdrum.

„Sommer“ kommt als Leichtgewicht daher, luftig, warm und unaufdringlich. Deepchords Bassdrums wummern so zurückhaltend, als müsste sie sich dafür entschuldigen, dass sie den Takt vorgeben. Die Texturen seiner Tracks verraten aber wie viel Arbeit und Liebe nötig war, um Tracks wie „Amber“ in ein tuckerndes Fischerboot zu verwandeln, das in die Abendsonne verschwindet. Zugegeben, das klingt nach schwülstiger Postkartenromantik, aber wer sein Album „Sommer“ nennt, braucht sich nicht zu wundern, wenn man es am liebsten unter freiem Himmel als Urlaub im Kopf hören möchte. Das Warten auf den „Sommer“ hat jedenfalls ein Ende...

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