Album

Fiction For Her Dreams

Dial M For Murder - Fiction For Her Dreams

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Die gute Schattenseite

Die dunkle Seite der clubtauglichen Popmusik: hier fühlen sich Dial M For Murder sichtlich wohl - ein tolles Debütalbum!

Okay, Verwechslungsgefahr besteht: David Ortenlöf und Andy Lantto aka Dial M For Murder (der Name ist eine Reminiszenz an Hitchcocks Filmklassiker) erinnern vehement an Interpol bzw. Julian Plenti oder die Editors. Doch daran sollte man sich nicht stören, denn das Duo verleiht ihrem Sound eine eigene Note: zwischen melancholisch und mystisch zeichnen ihre Tracks durch eine konsequent über die gesamte Albumlänge gehaltene, dunkle Atmossphäre aus - so blitzsauber und schlank produziert, dass es sich eben doch um vielmehr als einen Klon der eingangs genannten Referenzen handelt.    

Dabei belasten sie sich niemals mit komplexen Songstrukturen, ihre Stücke funktionieren stets mit eingängigem Hook. Und trotzdem, Kopfhörer empfohlen, spürt man bei der exakten Akustik ihre Liebe zum Detail.

In der Flut der Produktionen, die das Joy-Division-Revival im Kontext Dark-Wave weiterentwickelten, gebührt diesem Debüt ein Ehrenplatz. 

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