Flex Time

The Dials - Flex Time

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
1-2-3-4-Küssen!
Flink und flatterig fegen The Dials über die Tanzfläche. Ihr LP-Debüt verpasst Rock ein paar flippige Präfixe, Keyboardspitzen und lässigen Girlgroupgeschmack. Schnell ins Bein und schwer aus dem Kopf ist was es geht.

Mit rasendem Charme und charmanter Raserei flippt und schwingt das Chicagoer Quartett durch 1-2-3-4-Abfahrt-Musik. Kurz und knapp die Songs, freudetriefend und wendig ihr Auftritt, so füllte die Band bereits eine EP und das Vorprogramm von Bands wie The Briefs und Electrelane. Und ohne Pause oder große Besinnung schießt nun das Albumdebüt aus der Hüfte in die Hüfte, generiert Bewegung und Tanzeuphorie. Nicht viel mehr, aber doch auf keinen Fall weniger, und dabei frei von Dünkel und selbstgefälliger Anmaßung. Eins, zwei, drei, vier, und jetzt ein Lied übers Küssen - auch so, manchmal nur so, geht Musik. Doug Meis, Schlagzeuger des umwerfenden Quartetts, starb im Juli dieses Jahres bei einem Autounfall. "Flex Time" erscheint dennoch im November, die Band wird dennoch auf Tour gehen und weiter existieren. "Doug hätte es so gewollt", sagt die Band. Man weiß es nicht. Man hört nur diese Musik und weiß Schicksalsschläge für eine Weile in weiter Ferne. Und jetzt ein Lied übers Telefonieren - manchmal nur so. (sc)
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