Popsiscle

Diamond Nights - Popsiscle

Redaktionswertung: 
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mittelmäßig
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Jedem sein Revival
Dieser Tage gerät fast in Vergessenheit, dass in den 80er Jahren nicht nur à la Morrissey geschmachtet und wie Robert Smith gelitten wurde. Es wurde auch im Stile eines Eddie van Halen gerockt. Diamond Nights erinnern uns daran.

Und das ist manchmal eine ziemlich schmerzliche Erinnerung. „It´s A Shokka“ beispielsweise kann wörtlich verstanden werden. Diamond Nights schocken wirklich. Wer will heutzutage noch solche Gitarren hören? Eigentlich niemand, könnte man denken. Aber schließlich haben The Darkness uns im letzten Jahr eines Besseren belehrt. Auch weil es auf dem Qualitätslabel Kemado Records erscheint, wird Diamond Nights´ „Popsicle“ nicht nur von der Soft-Metal-Fraktion der Generation Golf geschätzt werden und auch Anhänger von Mark Bolan & Co. werden Diamond Nights mit verklärtem Blick Gehör schenken. Schließlich nehmen einen Sound und Produktion mit auf eine Reise in die Vergangenheit, die wider Erwarten doch einige Überraschungen bietet: soeben hat man das ein oder andere abstruse Gitarrensoli aus dem vorvorletzten Jahrzehnt verkraftet, da erfreut „Snakey Ruth“ mit lockerem Midtempo-Poprock und „Ordinary Life“ verbreitet mit seiner akustischen Gitarre gen Ende sogar noch etwas Lagerfeuer-Romantik. Ganz abgesehen davon, dass man dann doch irgendwie zugeben muss, dass ein Song wie „Saturday Fantastic“ die ausgewaschene Jeansjacke und die Leoparden-Leggins durchaus wieder salonfähig macht. (js)

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