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Herz aus Gold

Die Heiterkeit - Herz aus Gold

Redaktionswertung: 
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Der Charme der Lässigkeit

"Alles ist so neu und aufregend" begrüßen einen Die Heiterkeit auf ihrem Debüt. 
Dabei klingen die drei Damen aus Hamburg so unaufgeregt wie charmant und erobern einen problemlos mit ihrem "Herz aus Gold".

Erst war es nur ein Tipp. Ein "Hast Du schon gehört"-Gespräch, dort oben in Hamburg. Zu dem Zeitpunkt hatte Die Heiterkeit lediglich ein paar erste Konzerte gespielt. Dem Geheimtipp folgte eine entzückende 7inch. Drei Songs davon haben neu aufgenommen auch einen Platz auf "Herz aus Gold" gefunden. Dieses Frühjahr haben Stella Sommer, Rabea Erradi und Stefanie Hochmuth dann eine Split mit Ja, Panik veröffentlicht.

Unaufgeregt, lakonisch und charmant präsentiert Die Heiterkeit auf "Herz aus Gold" ihre 24-karätigen Indierock-Songs. Gitarre, Bass und Schlagzeug - mehr braucht es nicht, um den desinteressiert wirkenden Gesang von Sommer gekonnt zu unterstreichen. Zusammen erinnert das an Pavement, frühe Tocotronic oder Christiane Rösinger. Die eigene ausgeprägte Haltung lässt das Trio dabei keinesfalls vermissen. Mit einer Attitüde zwischen "vornehm zurückhaltend" und "herzlich egal", verzücken einen die Textzeilen und Sprachfetzen, die fern jeglicher ausgelutschter Aussagen liegen. Ein mehr als lässiges Debüt. Ein wunderbar sympathisches Achselzucken.

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