Irony Is A Dead Scene E.P.

The Dillinger Escape Plan w/ Mike Patton - Irony Is A Dead Scene E.P.

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Elaborierter Krach mit Mike Patton-Zertifikat
DEP ohne Sänger: Minakakis war weg, Puciato noch nicht da. Schön, wenn dann jemand kommt und für ein paar Shows und eine EP die Gesangsparts übernimmt. Niemand anders als Mike Patton haucht, schreit und sabbert dem geneigten Hörer hier ins Ohr.

Dass Mike Patton manches Ding zu laufen hat, dürfte nicht erst bei seiner Zusammenarbeit mit dem japanischen Noisekünstler Merzbow aufgefallen sein. Und dass ihm Dillinger Escape Plan mit ihrer kruden, aber ausgefeilten Mischung aus Freejazz, Hardcore und - nunja - Lärm gefallen, überrascht auch nicht wirklich. So ließ er sich denn auch nicht lange bitten: Für einige Konzerte und für die Aufnahmen der EP "Irony Is A Dead Scene" wurde er in die Pflicht genommen. Resultat: Eine Orgie aus Pathos und Lärm, zwischen Meshuggah und Faith No More, zwischen Kopf- und Bauchschmerzen. Eine Aphex Twin-Coverversion mit großartigem Drumpart ist dabei - und das grandiose "When Good Dogs Do Bad Things" flößt mit bedrohlichen Synthies und Pattons charismatriefender Stimme genauso viel Angst und Ehrfurcht wie diebische Freude ein. Und ich so: "Hell, yeah." (sc)

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