The Dø - On My Shoulders

Jedenfalls wird Levy dahingehend zitiert, dass er mit seinem Projekt „mehr Farbe ins Popspektrum" bringen möchte. Und das gelingt durchaus. Während sich "Stay A Little Bit More" auf ihrem Debütalbum eher an der Folk-Inspiration orientiert, wildert "Queen Dot Kong" eindeutig in HipHop-Gefilden.

Am wohlsten scheint sich das Duo allerdings zu fühlen, wenn es ihre zahlreichen Referenzen mit glitzerndem Pop umspült. Gekonnt nachzuhören auf dem hier vorgestellten Track, der im Radio-Mix mit noch mehr Club-Appeal aufwarten kann als in der Original-Version.

In dieser typischen künstlerischen Konstellation der gewissen Gegensätzlichkeit dürfen Vergleiche mit die The Ting Tings oder Goldfrapp gezogen werden. Das kreative Zusammenspiel eines Tüftlers, der eigentlich als Filmkomponist arbeitet, und einer finnischen Performerin, deren Stimme manchmal sehr an Karin Dreijer Andersson von The Knife erinnert.

Im Endeffekt ein herrlich versponnendes Album, dessen diverse Bestandteile sich irgendwie doch noch zu einem Gesamtbild fügen. Obwohl sich The Dø niemals so richtig entscheiden möchten zwischen wirren Hippietum und lupenreiner Pop-Produktion.

Jan Schimmang / tonspion.de
Album: 

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