Thank Me Later

Drake - Thank Me Later

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Das Debüt zum Hype

Der Hype um Drake ist groß, sein Debütalbum „Thank Me Later“ muss den Vorschusslorbeeren, die es von Kanye West bis Jay-Z gab, jetzt auch gerecht werden. Damit es am Ende nicht „Viel Lärm um nichts“ heißt.

Erst seit 2006 treibt Aubrey Drake Graham neben der Schauspielerei auch seine Karriere als Rapper und Sänger voran. Inzwischen hat er seinen Job in der kanadischen TV-Serie „Degrassi: The Next Generation“, in der er den Basketballer Jimmy Brooks mimte, zugunsten der Musik komplett an den Nagel gehängt.

Für einen Debütanten kann Drake auf „Thank Me Later“ mit Alicia Keys, Jay-Z und Lil Wayne einige Schwergewichte präsentieren, musikalisch ist sein Album allerdings ein Leichtgewicht. Sein Rapstil wirkt wie die domestizierte Variante von Lil Waynes kläffendem Organ, seine R&B-Ausflüge erinnern beharrlich an Kanye Wests Album „808s & Heartbreak“. Ohne aber an dessen Mischung aus Selbstüberschätzung, Größenwahn und Schmerz heranzukommen. Im Gedächtnis von „Thank Me Later“ bleiben so weniger die Stücke, auf denen Drake alleine zu hören ist, als die Features. Bestes Beispiel „Fireworks“ mit Alicia Keys.


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