Album

Sinner

Drowning Pool - Sinner

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Mit der Kopfschüttel-Garantie

Neben Linkin Park sind Drowning Pool derzeit die angesagteste Nu-Metall-Band in den V-Staaten. Liegt vielleicht an Knallern wie "Bodies".

Schläge auf den Hinterkopf sollen die Intelligenz fördern, während Headbanging die Gehirn-Zellen wie einen Milchshake durcheinanderwirbelt: Drowning Pool leisten mit ihrer Headbang-Garantie einen enormen Beitrag zur Massenbedröhnung. Aber das schaffen sie gekonnt und wenn man bei "Bodies" erstmal richtig mitgeht, wird`s schwer, den eigenen Namen danach noch fehlerfrei zu schreiben. Metalbands gibt es wie Sand am Meer und unterscheiden sich meist nur durch ihren Namen. Eigentlich sind die Texaner selbst auch nur ein weiteres Sandkorn am Metalbeach. Sie bearbeiten ihre Gitarren wie Rinderhälften in der Metzgerei und ihr Gesang ist mehr ein Urschrei als eine hörbare Anordnung von Tonfolgen. Und doch hat "Bodies" eine groovige Wucht und Power, die man bei vielen Bands des Metiers vermisst. Ganz bestimmt, "Drowning Pool" sind eine Bereicherung des Noise-Sektors. Das Ende Februar erschienene erste Album "Sinner" wurde in den Staaten bereits mehrfach mit Platin dekoriert. (os)

Alben

Ähnliche Künstler