Constantinople EP

Echoboy - Constantinople EP

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Der Brite Richard Warren wäre beinahe neuer Oasis-Bassist geworden. Allerdings entschied er sich löblicherweise gegen den kurzweiligen Ruhm und arbeitete als Echoboy an seiner Solokarriere.

Ursprünglich kommt Warren aus dem Gitarrenhinterland von Nottingham. Er war Frontmann der Band The Hybrids. Erst später setzte er sich mit Synthesizer und Drumcomputern auseinander und versuchte große Popsongs zu schreiben. Das gelingt ihm nicht ganz. Seine bisherigen vier Alben klingen mehr nach einer Revitalisierung von Krautrock unter modernen Bedingungen. Der Sound erinnert an die Anfänge von Synthesizermusik in der 1960/70ern. Wie eine Neuanordnung aus der Musik von Kraftwerk, Electronicat und Primal Scream. Wobei hier sicher noch einige weitere Einflüsse herauszufiltern wären. Insgesamt mag dies mager klingen und nicht viel mit der eigentlichen Intention von Richard Warren gemein haben, doch Echoboy ist in gewisser Hinsicht erfrischend verstörend, was seine Definition von Pop angeht. Sein aktuelles Album wurde bereits Anfang 2003 von Mute veröffentlicht und ist demnach nicht mehr ganz taufrisch. Trotzdem beste Unterhaltung mit dem noch älteren Stück „Usherettes“. (jw)

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