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Hot Wire My Heart

Egoexpress - Hot Wire My Heart

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Mit dem Egoexpress ins Glück

Sie sind zurück. Nach fünf endlos langen Jahren, voller zweifelnder Ungeduld am Fortbestehen des Duos, brechen Egoexpress wieder weiter durch. Und wie weit!? Bis zum Selbsteingeständnis: „Oh my God, it´s Techno music“!

Was sich mit „Music, No Music Music“ schon angedeutet hat, haben Egoexpress auf ihrem neuen Album „Hot Wire My Heart“ fortgeführt. All die knarzenden und ächzenden Basslines der letzten Jahre haben Mense Reents und Jimi Siebels eingesogen, abgewogen und auf der Bühne ausprobiert. Vom Alter Ego zum Egoexpress ist es in diesem Fall nicht weit und Rocker hören jetzt „Knartz IV“. Dieses Album nimmt alle mit: Leute, die sonst lieber Gitarren ihr Ohr schenken, docken an schwingender Elektronica an, durchgeknallte Acid-DJs, können Knartz IV in irrsinniger Geschwindigkeit abspielen, ohne rot zu werden. So gewinnt man neue Freunde, den Alten gibt man „Links eine Hand“ und „Dumkraft“ noch dazu. Egoexpress basteln weiter an ihrem Ding, scheren sich nicht um Technosackgassen und abgeschmackte Slogans wie „We are one Family“ und sind doch „like everybody else“. Auch 2005 geht es weiter, mit der Selbstermächtigung auf der Fahne, mit einem „Das können wir auch“ auf den Lippen und einem Instrumentenpark im Keller, den man auch noch selbst bedienen kann. Wahrscheinlich das erste Album in den TopTen der Dancecharts, auf dem es keine Samples gibt. Kurzschluss, aus: Hit! (fs)

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