Live

El*ke - Live

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Niveaulimbo

„Hamburg, äh, Hannover, nee Dortmund, da sind wir…naja, Prost!“ - Nicht einmal witzig sind El*ke. Leider, denn so schwindet auch der letzte Grund dafür, seine Ohren diesen Live-Aufnahmen auszusetzen.

Peter, Mücke und Hubi sind ganz sicher sehr nette Jungs – aber eben auch El*ke. Für alles offen und jedem gut gesonnen muss man sein, um so manches als „okay“ und „interessant“ zu umschreiben. El*ke sind in diesem Sinne mit dem Stempel okay und interessant zu versehen, wenn man ihnen einmal unterstellt, dass sie sich alles andere als ernst nehmen. Wenn sie sich vorgenommen haben, Glen Danzig-Rock mit Pur-Texten zu vermengen und damit die Königinnen der Steinzeit in einer Dorfdisko zu werden, dann haben sie ein „okay“ verdient. Nimmt sich die fette El*ke aber ernst, in dem was sie da musiziert, muss man von amtlicher Schlechtigkeit und grober Fahrlässigkeit sprechen. Textlich kann man in den heutigen Zeiten sicherlich Einiges verknusen, diese Prollpoesie aber nicht. Textlich ist das ein entsetzlicher Niveaulimbo, der Zitate verbietet. Es reicht letztlich auch schon aus, zwischen den Stücken dieser acht Livetracks den Ansagen zu lauschen, die den besagten Toten Hosen-Tanz einleuten: „Seid ihr gut drauf!?“, „Wie geil is’ das denn?“, „Ihr seid so geil!“ und „Prost!“. Ja, hoch die Tassen, denn manche Dinge kann man eben nur im Suff ertragen. (bb)

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