Album

Tacoma Mockingbird

Eliot Lipp - Tacoma Mockingbird

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Oldschool ohne Scham

Es gibt allerlei Nebenschauplätze von Hip Hop, die weit mehr zu bieten haben als Goldkettchen- und Macho-Klischees. Eliot Lipp ist von jenen Melting Pots ebenfalls fasziniert und begeistert mit einem herrlich leichtfüßigen Oldschool-Album.

„Tacoma Mockingbird“ heißt es, und Tacoma ist Lipps Heimatstadt in den USA, in der es angeblich das halbe Jahr lang regnet. Zur Zeit lebt er in San Francisco und hat sich von Hip Hop-Electronica-Hybriden wie Prefuse 73 oder Dabyre anstecken lassen. Mit altem Equipment nimmt er uns auf eine instrumentale Reise vorbei an verschiedenen musikalischen Momenten der letzten dreißig Jahre. Beginnend bei Oldschool-Hip Hop, Love Boot-Funk und einer gewissen Disco-Naivität zitiert Eliot Lipp und formuliert doch auch sehr eigen seinen Stil. Dass dabei Vocals zu keinem Zeitpunkt fehlen, beruht auf der Stringenz und Klarheit des Sounds. Überall sind kleine Aufhänger, sweete Hooklines oder ein markanter Beat, der sofort hängen bleibt. Eliot Lipp arbeitet auf „Tacoma Mockingbird“ weniger destruktiv wie seine Kollegen Prefuse 73 & Co. Das macht seine Tracks sehr eingängig und sympathisch. Veröffentlicht wurde das Album bei Hefty Records und die schenken uns den Opener „Glassippe“. (jw)

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