Knives Don`t Have Your Back

Emily Haines & The Soft Skeleton - Knives Don`t Have Your Back

Redaktionswertung: 
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mittelmäßig
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herausragend

Ein geschätzter Kollege weiß sehr genau wie es um eine seiner größten Schwächen bestellt ist: „Mit schönen Frauenstimmen bin ich immer zu kriegen“. Hier nun ein Album, das ihn definitiv um den Finger wickeln wird.

Bekannt dürfte die Dame aus Kanada mittlerweile jedem sein, schießt sie doch schon lang mit ihrer bezaubernden Stimme unter die ein oder andere Haut. Emily Haines, das A & O bei Metric und Familienmitglied der Broken Social Scene, ist eine Frau mit Gänsehautgaranten. Mit ihrer zart hauchenden, aber doch bestimmenden Stimme kriegt sie alles und jeden. Wenn Metric Musik für Herz und Beine ist, dann ist das Vorliegende hier ausschließlich fürs Herz bestimmt - sieht man einmal von den weichen Knien ab. Mit “Knives Don`t Have Your Back” gibt es nun Emilys erstes Soloalbum, das sie in Los Angeles, Montreal, Toronto und New York über die letzten vier Jahren hinweg geschrieben und aufgenommen hat. Ein kleinwenig haben da noch ein paar sehr gefühlvolle und fähige Musikerhände angelegt, wie die von Sparklehorses Scott Minor, Broken Social Scenes Justin Peroff, Stars` Evan Cranley und Metric-Kollege Jimmy Shaw. Aber Jungs, nehmt es mir nicht böse, ihr seid nur Beiwerk! Denn es bedarf nicht viel mehr, außer ein spartanisches Klavier, traurige Trompeten und diese bezaubernde Stimme, um umzuwerfen. Damit wird Emily meinen Kollegen definitv kriegen - und mich natürlich auch. Euch hoffentlich ebenfalls. (bb)

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