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Factory Floor

Factory Floor - Factory Floor

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Allein im Maschinenraum

Factory Floor muss man laut hören, so laut wie man sich eine Halle voller ächzender, stampfender und rasender Maschinen vorstellt. Erst dann geht die kühle Präzision und repetitive Energie ihrer Tracks richtig auf, die ihr Debütalbum „Factory Floor“ so aufregend machen.

Jede Band strickt an ihrem eigenem Mythos, der von Factory Floor geht so: Ihre erste EP steckten sie mit der Aufschrift „Stephen Morris, Macclesfield“ in die Post. Ihr Brief erreichte nicht nur den New Order-Drummer, er war auch vollkommen begeistert, was er da zu hören bekam. Kein Wunder, erinnert der minimalistische Sound von Factory Floor durchaus an die Frühphase von New Order.

Industrial, Noise, New Wave und EBM, das sind die Versatzstücke, aus denen Factory Floor ihre überlangen Tracks zusammenfügen. Daraus destillieren sie die pure Energie und man kann sich gut vorstellen, dass Factory Floor live ein echtes Erlebnis sind. Auf CD treiben es die drei Londoner mit der Selbstisolation manchmal ein bisschen zu weit. Sie verlieren sich in endlosen Arpeggios und knackender Synthpercussion, über die Sängerin Nik Colk ihre gespensterhaften Vocals legt. Es ist ganz schön leer und einsam in diesen Tracks, der Mensch als Faktor bleibt schemenhaft, wenn Factory Floor mit kühler Präzision und Tracks wie „Fall Back“ den Takt vorgeben. "Factory Floor" erscheint am 6.September 2013.

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