Fac. Dance

Factory Records - Fac. Dance

Label: 
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Am Fließband

Das Erbe von Factory Records aus Manchester birgt immer neue Überraschungen. Die Re-Release-Spezialisten von Strut Records haben auf „Fac.Dance“ die besten Jahre des Labels nach Rarem und Obskurem abgesucht. Mit Erfolg.

„Fac.Dance“ ist eine Compilation, die Vinylsammler hassen müssen. Wofür sie selbst viel Zeit und Geld investieren müssen, gibt es hier kundig zusammengestellt auf zwei CDs: rare Tracks und Mixe aus den Jahren zwischen 1980 und 1987, zwischen Joy Division und den Happy Mondays. Gegründet von Joy Division-Entdecker Tony Wilson sorgte das Label dafür, dass aus Post-Punk langsam aber sicher Clubmusik wurde. Designer Peter Saville, der auch die Hülle für diese Compilation auf Strut gestaltet hat, half dabei, dass Factory Records auch optisch aus der Masse hervor stach.

„Fac.Dance“ passt hervorragend zum derzeitigen stilistischen Stillstand der Popmusik und veranschaulicht wie produktiv die 80er Jahre waren. Neben bekannten Tracks wie Quando Quangos „Love Tempo“, das sich bis heute nahtlos in jedes Discoset integrieren lässt, findet man auf den beiden CDs auch Raritäten wie die einzige Reggae-Single des Labels: X-O-Dus „See Them-A-Come“. Die Highlights sind aber die vielen Mixe, die den Status von Factory Records als Keimzelle der Clubkultur in eine musikalische Form bringen.

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