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Falkland

Falkland - Falkland

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Sanfte Entschleunigung

Das Kölner Trio Falkland beruhigt mit watteweicher Popmusik und feinen Texten.

Jahrelang hatten Dennis Welker und Falko Semrau in lauten Rockbands gespielt, bevor sie 2002 auf Akustikgitarren umsattelten. Zusammen mit Bassist Alex Günther nannten sie sich slamWEjam und produzierten insgesamt drei Alben mit warmen Wohnzimmer-Songs. Irgendwann kamen die Kölner jedoch an die Grenzen ihres Ausdrucksvermögens - zumindest textlich. Ihre englischen Lyrics konnten nicht mehr alles transportieren, was die Band zu sagen hatte. Also machte sie auf Deutsch weiter, was auch die Umbenennung in Falkland bewirkte.

Auf dem selbstbetitelten ersten Falkland-Album gibt es nun erneut weiche Popmusik, die schnell beruhigt, berührt und entschleunigt. Die Gitarren bleiben unaufdringlich, der Rhythmus schleicht, und hier und da wird mit kleinen Synthie-Details das Arrangement aufgehübscht. Zum Besten auf „Falkland“ gehört „Ego“, ein schlichtes Stück mit schlauem Text. Ganz sanft werden die Gitarren gestrichen, während Welker so schöne Dinge singt wie: „Wenn ich aus meinem Schatten trete, um mir selbst im Licht zu stehen, alle anderen überrag’, und niemand mehr zum Aufschauen hab – der Kopf ist leer, das Herz will mehr.“

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