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Red, Hot & Fela

Fela Kuti - Red, Hot & Fela

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Afrobeat revisited

Zum 75. Geburtstag von Fela Kuti, dem Großmeister des Afrobeat, erscheint die Tribute-Compilation „Red, Hot & Fela“. Ein in doppelter Hinsicht lohnenswerter Einstieg in das Werk eines der größten Musiker Afrikas.

Fela Kuti war ein streitbarer Mann, der sich für die Rechte seiner Mitbürger einsetzte und dafür im Gefängnis saß. Songs wie „Zombie“ gelten nicht nur als Klassiker des Afrobeats, sie gehören längst zum weltweiten Kanon an Protestliedern. Kutis Haltung und sein riesiger Fundus an Songs und Platten beeinflusste die unterschiedlichsten Musiker. So avancierte er zum kleinsten gemeinsamen Nenner zwischen Tuneyards, Spoek Mathambo, ?uestlove, Nneka, My Morning Jacket, Kronos Quartet und TV On The Radio.

Fela Kuti - Lady (Tuneyards, Angelique Kidjo, ?uestlove & Akua Naru Version)

Sie alle sind an Neuinterpretationen klassischer Kuti Songs beteiligt, die für „Red Hot & Fela“ aufgenommen wurden. Mal ist ihre Annäherung von viel Respekt geprägt („Buy Africa“), mal wird das Ausgangsmaterial in ein völlig neues Genre übersetzt („No Buredi“ mit Nneka und Sinkane und „Yellow Fever“ mit Spoek Mathambo und Zaki Ibrahim), immer angefeuert vom melancholisch-aufrührerischen Funk der Musik Fela Kutis. Im Gegensatz zu anderen Tribute-Alben merkt man „Red, Hot & Fela“ an, wie Kutis Musik die Beteiligten anspornt, eigenen Ideen nachzugehen als zu imitieren. Sensationeller Höhepunkt dieses Ansatzes: My Morning Jacket mit ihrer Version von „Trouble Sleep Yanga Wake Am”.

Dabei hat die Compilation ein über die Musik hinaus gehendes Anliegen: Aids ist eine der großen Herausforderungen, vor denen der afrikanische Kontinent steht. Ein Teil der Einnahmen durch den Verkauf von „Red, Hot & Fela“ kommt deshalb der Organisation „Red Hot“ zugute, die überall auf der Welt Aufklärung über Aids betreibt. Für Fela Kuti kommen ihre Bemühungen allerdings zu spät, er starb 1997 an den Folgen von Aids. „Red, Hot & Fela“ erscheint am 15. Oktober 2013.

Alben

Fela Kuti Live In Detroit 1986

Fela Kuti - Fela Kuti Live In Detroit 1986

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Felas Zorn
Vor 15 Jahren starb Fela Kuti, der Meister des Afrobeat. Zehn Jahre früher war er, unterstützt von Amnesty International, durch die USA getourt. Es war seine erste Tour nach der Haftentlassung in seiner Heimat Nigeria, und sein Auftritt in Detroit ebenso zornig wie inspirierend.

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Free Download: Fela Kuti - Teacher Don't Teach Me Nonsense

Free Download: Fela Kuti - Teacher Don't Teach Me Nonsense

aus dem Album "Fela Kuti Live in Detroit 1986"
Den Download eines Ausschnitts aus dem 30-minütigen Stück  "Teacher Don't Teach Me Nonsense" aus dem Album "Fela Kuti Live In Detroit 1986", das bei Strut Records erscheint, gibt es hier nach Eintrag in den Newsletter von Strut. Der Download-Link wird per Email zugeschickt.

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