Mendelssohn: Paulus

Felix Mendelssohn Bartholdy - Mendelssohn: Paulus

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Am 3. Februar 2009 jährte sich der Geburtstag Felix Mendelssohn-Bartholdys zum 200. Mal. Wer seinen "Paulus" hört, der weiß, dass er das Werk eines in Deutschland noch immer sträflich unterschätzten Komponisten vor sich hat.

Über den Trubel um Georg Friedrich Händel (250. Todestag) und Joseph Haydn (200. Todestag) gerät nur allzu leicht in Vergessenheit, dass 2009 auch ein Mendelssohn-Jahr ist: Es gilt, die Musik eines romantischen Komponisten neu zu erkunden, der, zumindest in Deutschland, bisher hauptsächlich als Wiederentdecker Johann Sebastian Bachs gewürdigt worden ist.

Der aus einer der ersten jüdischen Familien Leipzigs stammende Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) komponierte, neben Symphonien, Instrumentalkonzerten, kammermusikalischen Werken und Liedern, auch zwei abendfüllende Oratorien auf alttestamentarische Stoffe, die gemeinsames Gut von Juden und Christen sind. "Paulus" und "Elias" sind, neben dem "Violinkonzert", Mendelssohns bekannteste Werke und gelten als die bedeutendsten Oratorien des romantischen Zeitalters.

"Paulus", entstanden in den Jahren 1832-1836, wurde bereits kurz nach seiner Entstehung in ganz Europa mit triumphalem Erfolg aufgeführt. Das Oratorium beschreibt die sprichwörtliche Wandlung der Titelfigur vom Saulus zum Paulus in einem schwelgerischen, feierlich glänzenden musikalischen Dictus, für den unsere Hörprobe, das Chorstück "Mache dich auf, werde licht", ein beeindruckendes Beispiel liefert.

2 CDs, ca. 130 Minuten

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