Album

Nonsense In The Dark

Filthy Dukes - Nonsense In The Dark

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Gehypter Hybrid

Normalerweise werden Musiker gelegentlich zu DJs. Bei den Fithy Dukes war es genau andersherum. Ursprünglich legten sie nur Platten auf. Jetzt avancieren sie gerade mit ihrem Album zu den aufregendsten Newcomern in Großbritannien.

Tim Lawton und Olly Dixon hatten sich in der britischen Clubszene bereits als DJs etabliert, ehe sie schließlich auch begannen, einige Tracks namhafter Künstler zu remixen, u.a. von Late Of Pier oder The Rakes. Der nächste Schritt war für sie nicht weit, sie arbeiteten im Studio an eigenen Tracks - und das gemeinsam mit ihrem Kollegen Mark Ralph, der mittlerweile das Trio als festes Mitglied vervollständigt.

Erstes prominentes Ergebnis der Arbeit war das Stück "Tupac Robot Club Rock" - ein Monster von Hybrid aus Rock, Rave und Rap. Und ein echter Spalter, was die Meinungen darüber betrifft: für die einen der Dancfloor-Killer, für andere nur plumpe Effekthascherei. Jedenfalls steht der Track unmöglich synonym für das Debütalbum, denn darauf offenbaren die Filthy Dukes viele verschiedene Facetten.

Mal mit großem Hang zum so genannten New Rave, dann wieder mit einem melancholischen Touch, der an New Order erinnert; dabei immer unterstützt von verschiedenen Gastsängern, u.a. von Brandon Curtis (Secret Machines) oder Samuel Dust (The Maccabees). In jedem Falle ein wilder Ritt durch die Genres, bei dem sich die Filthy Dukes erstaunlicherweise ungemein aufrecht im Sattel behaupten können.

Jan Schimmang / tonspion.de

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