Album

I Wish I Was Someone Else

Finn. - I Wish I Was Someone Else

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Zart und mutig

Nach zehn Jahren und sieben Veröffentlichungen sagt Patrick Zimmer seinem Alter Ego Finn. Lebewohl. "I Wish I Was Someone Else" ist das letzte Werk unter diesem Pseudonym. Und der Titel ist Programm: es besteht ausschließlich aus Coverversionen bekannter Songs und Evergreens.

 

Das Cover deutet die Veränderung schon an: waren die vorherigen Veröffentlichungen stets mit einem skizzierten Porträt gekennzeichnet, ist diesmal der Platz für ein Gesicht freigelassen. Passend für die angekündigte Veränderung und für das Konzept des Albums, denn an dieser Stelle könnte auch das Antlitz von Prince, Tina Turner oder Bob Marley erscheinen. Alles Stars, von denen sich Coverversionen auf „I Wish I Was Someone Else“ finden lassen. Darüber hinaus hält es noch ein paar weitere unerwartete Stücke anderer KünstlerInnen bereit. Die Auswahl wurde von dem Hamburger Singer/Songwriter dabei durch musikalisches Interesse und nicht durch seinen persönlichen Geschmack getroffen.

Insgesamt dreizehn Lieder bietet "I Wish To Be Someone Else", die so überraschend wie mutig ausgewählt sind. Die Originale werden von Zimmer seziert und auf den Kern reduziert. Die übrig gebliebenen Knochen überzieht er danach mit seiner fragilen Stimme und wie immer sparsamer Instrumentierung neu. Teilweise im Duett, wie das eindringliche "Crying In The Rain", bei dem die sonore Stimme von Dirk von Lowtzow mehr als wunderbar mit dem Falsett Zimmers harmoniert.

Der letzte Wink als Finn. wirkt wie ein intimer Einblick in die Melancholie eines Schlafzimmers, wo auf der Bettkante sitzend die Lieder gespielt werden und selbst einem kitschigen Song wie „Don’t Dream It’s Over“ das gewisse Etwas abgenommen wird. Das klappt leider nicht bei jedem Lied auf diesem Album und ein paar Versionen sind schlichtweg überflüssig. Aber wenn es klappt, dann halt richtig. 

Der Free Download „I Just Called To Say I Love You“ ist exklusiv und nicht auf dem Album enthalten. 

Alben

The Nays Will Have It

Finn. - The Nays Will Have It

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Finn. remixed
Manchmal ist schon erstaunlich, welche Relevanz Remixe für einen Musiker haben können. In der Club-Kultur sind sie Standard, im Indie nicht selten. Doch Finn aus Hamburg scheint besonders interessiert an den Neu-Interpretationen zu sein.
The Ayes Will Have It

Finn. - The Ayes Will Have It

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Dahin schwebende Popsongs
Erfolg schafft Leichtigkeit – nach den einstimmigen Lobeshymnen auf Finns Debütalbum hat der Hamburger scheinbar an Selbstvertrauen gewonnen. Sein neues Album klingt befreiter und schreit dennoch nicht in blindem Übermut.
Expose Yourself To Disco Education

Finn. - Expose Yourself To Disco Education

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Finn. für die Wohnzimmerdisko
Wenn ein Album so geliebt wird, wie das Debüt von Finn., dann haben es Remixe nicht leicht. Wenn es zudem so fragil ist, kann man kaum an Diskomixe denken. Für die Disse ist auf der Remix-EP auch nichts dabei. Aber für alle andere Liebeleien.
Expose Yourself To Lower Education

Finn. - Expose Yourself To Lower Education

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Der Held mit der Gitarre
Finn erobert bald die Welt. Das haben bereits nicht wenige Hörer seines Debütalbums „Expose Yourself ...“ behauptet. Selbst das Label Sunday Service (von den Machern der Hamburger Radiosendung) spricht von einem Intro und neun Welthits.

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