Dear Diary, My Teen Angst Has A Bodycount

From First To Last - Dear Diary, My Teen Angst Has A Bodycount

Label: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Sperrige Gefälligkeit mit Gitarren
From First To Last brechen Rockmusik vom Zaun. Hardcore, Punkrock, Metal und ab und an sogar ein Hauch Grindcore werden von ihnen in sperrig-gefällige Screamobahnen gelenkt. Ihr Albumdebüt rüttelt durch und schämt sich nicht, auch mit Popmusik zu flirten.

Zumindest tut es das über recht lange Strecken. Da stürmen Songs nach vorne, als ob es kein Morgen gäbe. Nichts in ihrem Weg hat eine Chance und zwei Minuten sperrigen Kuschelpops haben Mühe, sich zwischen zwei Ausbrüche zu quetschen. Dann jedoch brechen Songs immer öfter in sich zusammen, wird aus herrlichem Anfang kein herrliches Ende gemacht, hält sich der Vierer aus Los Angeles zulange an Riffideen fest. Zu oft drängen sich dann zu viele Referenzen auf, besteht die ureigene Bandmischung dann doch nur aus Standardzutaten. Wo diese Band hingehen, hinstürmen könnte, ist dann ab und an zu merken, in einzelnen Liedteilen, Breakkurven, bei “Secrets Don`t Make Friends” und anderswo. Die Alternative Press wählte From First To Last in ihre Liste der “Top 100 bands to look out for in 2004”. “To look out for” trifft es dabei bestens. Rechnet nicht unbedingt mit ihnen, aber guckt nicht dumm aus der Wäsche, wenn da noch großes kommt. Und das sei hier mal nicht ausgeschlossen. (sc)

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