Album

Bend To The Breaks

Five O`Clock Heroes - Bend To The Breaks

Label: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Schlicht raffiniert

Eigentlich schade, dass diese Platte nicht mit dem Artwork der Promo-CD in die Läden kommt. Das ist nämlich ein ebenso schlichter wie raffinierter Eyecatcher und passt ganz hervorragend zum nicht immer originellen, aber eben catchy Pop dieses Vierers.

The Jam standen nicht nur für den Namen der Five O`Clock Heroes Pate. Die Band aus New York, die zur Hälfte aus Engländern und zur Hälfte aus Amis besteht, verneigt sich auch musikalisch vor der großen Zeit der Band um Paul Weller. Songs ohne Schnörkel, simple Gitarrenlinien, ein druckvolles Schlagzeug, ein schiebender Bass, ein guter Hook: mehr brauchen die vier nicht für ihre eingängigen Drei-Minuten-Songs. Das ist weder neu, noch sonderlich originell, macht aber Spaß. Vor allem dann, wenn Sänger Antony Ellis das R so wunderbar rollt und unvergessliche Zeilen wie "I see you from behind, you know what`s on my mind" knödelt. Da kann Rufus Wainwright in der Jubiläumsausgabe der Tempo noch so vehement gute Texte einfordern, manchmal sind es eben die einfachen und schlichten Wahrheiten, die einen für sich einnehmen.(fs)

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