Analogue Eats Digital

Frederik Schikowski - Analogue Eats Digital

Redaktionswertung: 
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mittelmäßig
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C64 Musik im Ministeckformat
Eine kleine bayrische Firma brachte in den 1960ern Ministeck heraus, eine Art Plastik-Mosaik für Nervenstarke. Norbert Bayer entdeckte die Parallelen zur C64 Pixelästhetik und bringt seither als Mister Ministeck beide Welten zusammen. Auch musikalisch.

Ministeck - ein Set bestehend aus einem Steckbrett sowie vielen bunten winzigkleinen Plastikteilen mit denen man Mosaike selbst zusammenlegen konnte. Als Anfang der 1980er dann die ersten C64 PCs in die Haushalte kamen, gab es eine ganz ähnliche Pixelästhetik auch auf dem Monitor, der zusammen mit der spröden C64 Musik zum Kult wurde. Gerade in der gegenwärtig häufig anzutreffenden Retrobegeisterung gibt es nicht wenige Liebhaber dieser Ästhetik, die mit liebevoll verpixelten Websites für Abwechslung in der html-Welt sorgen. Mister Ministeck aka Norbert Bayer ist auch dabei und hat sich mittlerweile ein kleines Pixeluniversum aufgebaut. Die musikalischen Ministeck-Oden bekam er von Freunden seiner Kunst wie Stereo Total, Neoangin, Pinknoise, Art Of Kissing sowie Frederik Schikowski und veröffentlichte sie auf einer 3“ Compilation namens „Analogue Eats Digital“. Das besondere sind neben den namhaften Musikern vor allem sechs verschiedene aus richtigen Plastikteilen zusammengesetzte Ministeckmotive. Ein Gesamtkunstwerk im Miniformat. Musikalisch sind fünf C64-fashioned Popsongs zu hören, wie zum Beispiel die charmant-trashige Liebeserklärung „Wie wird die Liebe gesteckt?“ von Frederik Schikowski. Und wenn das jemand weiß, dann Mister Ministeck. Die Compilation für Pixelfanatiker und Ministeck-Fans ist auf der Homepage von Mr. Ministreck übrigens noch immer zu ordern. (jw)

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