Album

Silence Is Wild

Frida Hyvönen - Silence Is Wild

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Berührende Stille

Auf einmal lag es vor einem, dieses Album. Schon nach den ersten Momenten war klar, dass es ziemlich romantisch ist wie die bis eben noch Unbekannte sich einem sofort mitten ins Herz gespielt hat.

"Silence is easy" sangen Starsailor einmal. Simpel gestrickt ist das zweite Album der schwedischen Sängerin nicht gerade. Aber dafür um so schöner. Mit viel Tragik in der Stimme singt sie sich von der einen zur anderen Ballade. Aber dieser ganze tief greifende Weltschmerz, dieser hinreißende Kitsch, wird wieder immer konterkariert: von den aufwendig arrangierten Songs, sie sich vor einem offenbaren, als wollten sie einen umarmenen. Frida Hyvönen ist ein komplexes Werk gelungen - in sich ruhende melancholische Popmusik.

Als Einstieg in die wunderbare Welt der Frida sei ein Cover empfohlen. Für ein R.E.M.-Tribute hat sie "Everybody Hurts" neu interpretiert. Fragil, traurig, aber niemals jämmerlich.

Jan Schimmang / tonspion.de

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