Album

Tarot Sport

Fuck Buttons - Tarot Sport

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Im Sog

Fuck Buttons, dieser Name sagt viel über Andrew Hung und Benjamin John Power aus. Presets sind nicht ihre Sache. Einfach nur ein Knöpfchen zu drücken würde das Duo aus Bristol auch nicht so weit auf ihrem Weg an die Ränder des Noise bringen, wie auf ihrem zweiten Album.

Tarot Sport setzt alles auf eine Karte. Wer die zehn Minuten von "Surf Solar" mitgeht, lässt sich auch vom Rest dieses großartigen Albums mitreißen. Hung und Power entwickeln mit dem Opener ihres zweiten Albums einen Sog, der einen erst fünfzig Minuten und sieben Songs später wieder ausspuckt.

"Tarot Sport" steckt voller noisiger Momente, doch Hung und Power finden in jedem weißen Rauschen einen rosa Punkt und bringen ihn zum Leuchten.  Hinter einer Mauer aus Fiepen und Hämmern verstecken sie Momente des Wohlklangs. So begeistert die Fuck Buttons Layer auf Layer, Loop auf Loop türmen, im Kern haben ihre Songs etwas Hoffnungsvolles, eine Melodie, die den Weg aus dem Lärm weist. Mit dem von Andrew Weatherall (Two Lone Swordsmen) produzierten "Tarot Sport" setzen die Fuck Buttons den glanzvollen Schlusspunkt eines Jahres, in dem Animal Collective vor zehn Monaten das erste Ausrufezeichen gesetzt haben.

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