Handwritten

The Gaslight Anthem - Handwritten

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Album der Woche: Handwritten

Mit ihrem neuen Album „Handwritten“ übertreffen sich The Gaslight Anthem selbst und machen sich mit einem Major-Label im Rücken und elf Hymnen im Gepäck schnurstracks auf den Weg in Richtung Rock-Olymp.

Zwei Jahre lang hatte Gaslight Anthem-Sänger Brian Fallon von meterhohen Marshall-Wänden und verzerrten Sechssaitern die Nase voll. Stattdessen schnappte er sich die Akustische und  gründete das Silence-Projekt The Horrible Crowes. Ein Album („Elsie“) und eine Tour später hatte der Rock’n’Roll den Sänger aber wieder bei den Lenden, und so freut sich die Fallon-Anhängerschaft dieser Tage wieder über ein Lebenszeichen ihres Heroen mit seiner Hauptband.

„Handwritten“ ist das Ergebnis monatelanger Schreibarbeit des Sängers. Ein vollgeschriebener Notizblock des Frontmanns bildete das Fundament des Albums. Die unkonventionelle Herangehensweise spiegelt sich letztlich auf jedem der insgesamt elf Tracks des Albums wieder. Erdig, roh und simpel strukturiert bahnen sich Songs wie „45“, „Handwritten“ oder „Howl“ ihren Weg in die Stadien dieser Welt. Genau da wollen die Vier aus New Jersey hin. Und genau dort werden sie auch landen, denn auf ihrem vierten Album kommt alles zusammen, was eine überdimensionale Betonschüssel zum Leben erweckt. Eingängige Hymnen („Desire“, „Mae“) wechseln sich ab mit kratzbürstigen Siebziger-Ausflügen („Too Much Blood“, Biloxi Parish). Als krönenden Abschluss („National Anthem“) gibt’s auch noch eine aufwühlende Feuerzeug-Choreografie obendrauf. Rock’n’Roll-Herz, was willst du mehr?


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