Worship And Tribute

Glassjaw - Worship And Tribute

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Nervöse Songattacken, die Spuren hinterlassen

Das neue Album von Glassjaw knallt ins Bewusstsein. Die erste Single "Cosmopolitan Blood Loss" ebenso wie "Tip Your Bartender", der Opener von "Worship And Tribute". Gitarrenkrach mit Krachgitarren, die fesseln und betäuben.

Man kann auch anders und nicht immer nur schreien, Ohren, Boxen und Stimme ruinieren. In diesen ruhigen Momenten erinnern Glassjaw an Incubus in nicht langweilig, in nicht-so-laid-back, in nicht-so-an-sich-schon-zufrieden. Selbst in ruhigsten Momenten ruht diese Band nicht in sich selbst, ist ein nervöses Zittern zu spüren, das sich dann zu gewaltigen Schüttelkrämpfen steigert und den Fuß wieder Richtung Verzerrer, die Stimme Richtung Ruin treibt. Ein Album ohne Ausfall, ohne Langeweile. Produziert von Ross Robinson, der schon immer das letzte aus seinen Bands rauszukitzeln verstand. Mit Single und Opener haben Glassjaw dabei auf Lautstärke gesetzt, auf schnelles Zur-Sache-Kommen. Ein Schlag ins Gesicht, auf den Kopf. So aufrüttelnd wie paralysierend. (sc)

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