Aerial View Of Model

Glim - Aerial View Of Model

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Ruhe und Epik
B. Fleischmann ist meist der erste Mann, der einem bei Electronica aus Österreich einfällt. Doch auch Andreas Berger sollte nicht vergessen werden. Als Mitglied der Indie-Bands Le Charmant Rouge oder Mimi Secue, und auch seiner Solo-Arbeiten wegen.

Das zweite Solo-Album unter seinem Alias Glim ist bereits im Dezember 2005 bei Karate Joe veröffentlicht worden. Wenn auch etwas untergegangen, so erinnert „Aerial View Of Model“ an eine vom Minimal- und Rave-Hype weitestgehend verdeckte Ruhe, Entgrenzung und Epik, wie sie vor gut fünf Jahren groß besprochen wurde. Nun geht es Andreas Berger sicher nicht um eine Renaissance alter Sound-Landschaftsmalerei, sondern einmal mehr um die Frage, wo Track und Song den kleinsten gemeinsamen Schnittpunkt haben. Inwieweit er eine Antwort darauf findet, ist schwer zu sagen. Sein zweites Glim-Album nimmt rein vom Sound her unheimlich viel Platz ein. Atmosphärisch ausgeweitete Stücke mit zarten Melodien und ein paar Gitarrenspuren. Allerdings haben die Stücke recht moderate Längen, ufern also in Wirklichkeit gar nicht aus. Das ist angenehm, und trotz aller Weitläufigkeit der Klänge, spürt man einige Anker, an denen beispielsweise auch die beiden MP3-Teaser „Sloth“ und „Glaze“ nach einer Weile wieder erkennbar werden. Man muss sich nur Ruhe gewähren. (jw)
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