Life Like

God Fires Man - Life Like

Redaktionswertung: 
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Stark an den Wurzeln

Man hört sie klar und deutlich, ihre Roots im Punkrock der Neunziger. Das Quartett aus New York kann seine Vergangenheit eben nicht verheimlichen - auch dann nicht, wenn es in Deutschland sein Debüt kurzerhand mit dem zweiten Studioalbum feiert.

Gegründet hat sich diese Band erst vor drei Jahren. Dass alle vier Mitglieder aber keineswegs grün hinter den rockverliebten Ohren sind, verdeutlicht ein kurzer Blick auf die Vita jedes Einzelnen. Garrison, Mind Over Matter, Bad Trip, Errortype:11, Bold, Into Another, Walking Concert, New Rising Sons - diese sind nur ausgewählte Referenzbands, in denen die vier Herren schon viele Jahre zuvor aktiv waren.

Eine Truppe alter Hasen des Indierocks also, die in den Neunzigern aus der Hardcore-Schule entlassen wurden und immer dann mit Vorliebe auf die eigenen Schuhe schauten, wenn sie sich nicht im Gitarren-Krach austobten. Heute klingt das ganz ähnlich, völlig solide wie damals, möchte man fast sagen. Manchmal fehlt einem beim Hören von "Life Like" deshalb auch das Anders- und Neuartige, das aneckt, vollends umbläst und aufhorchen lässt. Dafür haftet das zweite Album der New Yorker zu stark an seinen eigenen Wurzeln. Diese Verbundenheit zur eigenen Soundvergangenheit findet in Kürze seine Fortsetzung, wenn das eigentliche Debüt "A Billion Balconies Facing The Sun" in Deutschland erscheinen wird.

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