Gypsy Punks – Underdog World Strike

Gogol Bordello - Gypsy Punks – Underdog World Strike

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Wilder osteuropäischer Folk-Punk aus NYC
Wie wilde Orgien nach slawischer Tradition aussehen können, das zeigt der Regisseur Emil Kusturica in seinen Filmen bereits seit Jahren. Musik spielt dabei natürlich eine große Rolle. Die Kapelle Gogol Bordello verbindet genau diese Elemente mit Punk.

Mastermind Eugene Hütz, verließ seine ukrainische Heimat über mehrere Zwischenstationen nach New York vor über sechs Jahren. Dort traf er auf andere osteuropäische Aussiedler und scharrte eine ganze Band mit folkloristischer Instrumentierung zusammen. Mit expressiven Auftritten erspielten sie sich schnell ein Publikum, und auch einige Prominente wie Jim Sclavunos, der Geiger von Nick Cave´s Bad Seeds, der vor Begeisterung ein Label für das erste Gogol Bordello-Album gründete. Das selbst ernannten „New York Gypsy Punk Rock Cabaret“ hat in den USA seitdem für einige Verwirrung jenseits aller Genres gesorgt. Denn kaum eine andere Band übergeht so kompromisslos alle Stilgegensätze, hetzt slawische Volkslieder mit zwingendem Rhythmus und Punk-Gitarre los und behält dabei so charmant. Das neue Album „Gypsy Punks – Underdog World Strike“ rückt keinen Deut von diesem Kurs ab, was angesichts der verworfenen Grenzen jedoch immer noch genug frischen Zündstoff garantiert. (jw)

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