DJ-Kicks

Gold Panda - DJ-Kicks

Label: 
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Durch lässig

Senkrechtstarter Gold Panda hat die letzte „DJ-Kicks“ gemixt, die 2011 erscheint. Mit gedrosseltem Tempo und Liebe zum Detail setzt er den Schlusspunkt unter ein Jahr, in dem die sich die elektronische Musik jenseits der Produktion für den Dancefloor von der Kategorie „Genre“ endgültig verabschiedet hat.

Gold Panda ist einer der Acts, die wir im letzten Jahr leider vernachlässigt haben. Nicht weil es kein hörbares Material im Netz geben würde, seine subtile Electronica hat es einfach schwer sich gegen lautere Zeitgenossen durchzusetzen. So schiebt man die geplante Review solange auf, bis es zu spät ist, und längst andere Gold Panda für sich vereinnahmt haben.

„Lucky Shiner“, Gold Pandas Debütalbum auf Ghostly, ist ein Leisetreter, auf dem Derwin - Nachname unbekannt - auf dem Fundament von Hip-Hop an futuristischen Tracks arbeitet, die eine erstaunliche Wärme ausstrahlen. Sein Mix für die „DJ Kicks“-Reihe sucht diese Subtilität in den Tracks von Acts wie Drexciya, Muslimgauze, SND oder Jan Jelinek wie bei Sigha, 2562, Ramadanman oder Matthewdavid. Die Grenzen zwischen Techno, Dubstep, Electronica und Hip-Hop sind dabei in beide Richtungen permeabel. Symptomatisch für ein Jahr, in dem sich altgediente Indielabels wie 4AD einen Namen als Heimat für Acts wie Zomby und Joker gemacht haben.

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