The Heart Is The Place

Goldrush - The Heart Is The Place

Label: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Wo die Musik spielt und kräftig einschlägt
Ein paar Jungs aus Oxford bescheren uns ein herzallerliebstes und wärmendes Album: „The Heart Is The Place“ von Goldrush. Ein Album, das von dort kommt, wo es einschlägt.

Eigentlich hatten sie bereits vor einiger Zeit genug Material für den Nachfolger zu dem 2005 erschienenen Album „Ozona“ aufgenommen, aber eine wirklich gute Band ist eben nicht per se mit allem zufrieden, was sie produziert. Wenn man nur Kraftloses und Emotionsloses aus den Instrumenten quetschen kann, sollte man sich konsequenterweise auflösen – oder eben eine Pause einlegen, auf den richtigen Moment warten, dann noch mal von neuem beginnen und sich selbst überraschen. Goldrush schlugen glücklicherweise den Weg mit der Pause, dem richtigen Moment und der Selbstüberraschung ein.

Der Titel ist Programm, denn „The Heart Is The Place“ ist eine dieser Platten, die verletzlich wie ein Herz ist und in diesem auch kräftigst einschlägt. Herzlicher Indierockpop á la Nada Surf, Lemonheads und Grandaddy ist das – und selbst wenn Sänger Robin Bennett manchmal (verzeiht bitte, werte Slang Gang) nach Rod Stewart klingt, ist das charmant und schön. Leicht schwebend, behände tänzelnd und balladesk umwerfend – so fühlen sich Goldrush auf ihrem neuen Album an. Großartig und berührend ist das, was hier auf unser Herz losgelassen wird. Home is nun mal dort wo du fühlst – und diese Musik sich festsetzt. Mitten im Herzen. (bb)

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