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MU.ZZ.LE

Gonjasufi - MU.ZZ.LE

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Maulkorb für Mayas

Für 2012 haben die Mayas den Untergang der Welt prophezeit. Gonjasufi aus L.A. schiebt im Januar schon einmal den passenden Soundtrack dazu raus. Aber sein "Mu.zz.le" macht auch Hoffnung auf bessere Zeiten.

Gonjasufi, der Hip-Hop-Mystiker aus dem Brainfeeder-Universum und größte Hoffnungsträger, eines Tages Lee “Scratch“ Perrys Posten als genialer Wahnsinniger zu übernehmen, hat sich für seine neue EP einen Maulkorb - englisch „Muzzle“ - verpasst. Trotzdem fließt seine Endzeitlyrik so stetig aus seinem Mund, als hätte Hesse einst „Jedem Ende wohnt ein Zauber inne“ gedichtet.

Denn: Trotz schwarz-weiß Malerei und Blade Runner-Stimmung spendet Gonjasufis „Mu.zz.le“ Trost und Hoffnung, die auch schon hinter dem Krach seines Debüts „A Sufi and a Killer“ hervor schimmerte. Gonjasufi führt auf „Mu.zz.le“ Trip-Hop aus der Sackgasse, in der Massive Attack, Tricky und Portishead seit längerem stecken. Lädt ihn auf mit irrlichternen Texten, irritierenden Beats und einer ganjaseligen Hoffnung auf ein bisschen mehr Versöhnung in der Welt. Hoffen wir, dass Gonjasufi und nicht die Mayas recht behalten.

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Alben

A Sufi and a Killer

Gonjasufi - A Sufi and a Killer

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Mit den Ahnen in die Zukunft
Wer ist Gonjasufi? Ein Provokateur? Zumindest in den USA dürfte der Titel seines Albums einigen Angst einjagen. Wer sich davon nicht einschüchtern lässt, wird mit einer futuristischen Zeitreise durch 60ties Rock, Indischem Schlager, Blues und Hip-Hop konfrontiert.

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