The Brain That Wouldn`t Die

Goodnight Monsters - The Brain That Wouldn`t Die

Label: 
Redaktionswertung: 
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herausragend

LoFi-Süßigkeiten und charmantes Personal beherrschen die erste Veröffentlichung des 22-Pistepirkko-Labels Bone Voyage. Die Goodnight Monsters klingen nach Freude im Wohnzimmerstudio, nach ausgelassenem Pop und gut durchdachter Niedlichkeit.

"One, Two..." - Matti Jasu und Valtteri Virtanen zählen ihr Album in bewährter Rock`n`Roll-Manier ein, müssen dann aber lachen und lassen schließlich alles anders kommen. Akustikgitarre, Rhythmusgeklapper und Unisonogesang geben den Ton an und klingen fein nach amüsementschweren Nachmittagen im Kinderzimmer. Die Goodnight Monsters singen von der Liebe, vom Krieg und von schlechter Musik im Radio. Drumcomputer klatschen in die Hände, Keyboards quietschen und immer wieder will man nur "Hach" und "Ach ja..." sagen. Das weiß zu bezaubern, das weiß nach einer Weile auch ganz unbezaubernd zu nerven. Irgendwann ertrinken schöne Popsongs in Zuckrigkeit, will man Ideen und semiernste Anliegen nicht den süßen Ballast durch die Gegend schleifen sehen. Man fühlt sich spätestens nach sechs Minuten Gitarrensolo ein wenig fehl am Platz im Wohnzimmer der Goodnight Monsters, man würde jetzt lieber nach Hause gehen und die beiden mit ihrer Spielfreude allein lassen. Aber vielleicht spielen sie ja gleich noch einmal "20 Fingers 20 Toes", der war doch so schön. (sc)

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