Lunático

Gotan Project - Lunático

Redaktionswertung: 
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Tango refreshed

Tango und elektronische Musik – dass dies eine Symbiose ergeben kann, daran hat das Pariser Kollektiv Gotan Project entscheidenden Anteil. 2001 gegeisterten sie mit ihrem Debütalbum aus dem Nichts. Jetzt kommt das nächste Level.

Im Heimatland des Tango, in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires wurde das zweite Album „Lunático“ aufgenommen. Der harte Kern des Gotan Projects Philippe Cohen Solal, Eduardo Makaroff und Christoph H. Müller hat sowohl auf bewährte Mitmusiker, wie die Sängerin Vilallonga als auch auf argentinische Newcomer gesetzt, um seinen noch immer spannenden Tango/Downbeat-Hybriden zu verfeinern. 2003 erhielten sie den World Music Award der BBC in der Kategorie Newcomer. Drei Jahre später dürfte das Gotan Project als eigenständig und etabliert gelten. Das Besondere damals wie heute: der Mix ist salonfähig über mehrere Generationen hinweg. Auch „Lunático“ passt auf Weltmusik-Festivals ebenso gut wie in eine Lounge mit kleiner Tanzfläche. Die Stücke klingen perfekt, ohne an Frische einzubüßen. Sich sechs Jahre für das zweite Album Zeit zu lassen, scheint beim Gotan Project ein Qualitätsmerkmal zu sein. Ähnlich einem guten Wein reift der Sound und wird immer besser. (jw)

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