Kolepke zahlt

Grafzahl - Kolepke zahlt

Redaktionswertung: 
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Symphatischer Irrsinn
Sie sind ein 90er-Indie-Phänomen der leider viel zu unbekannten Sorte und wenn es von jemandem einer Best Of-CD bedurfte, dann von dieser Band namens Grafzahl.

Wenn heute von deutschsprachiger Indiemusik der 90er gesprochen wird, könnte man als junger Mensch schnell den Eindruck gewinnen, das es neben den üblichen Verdächtigen aus Hamburg und den Münchener Sportfreunden kaum noch relevante Bands gab. Dieses Missverständnis kann die wunderbare Compilation "Kolepke zahlt" komplett widerlegen. Hier wird ausführlich und liebevoll die Geschichte einer Band nachgezeichnet, deren Bedeutung für den informierten Indie-Nerd und Fanzine-Leser gar nicht hoch genug angesetzt werden kann: Grafzahl.

Unter dem skurrilen Titel "Kolepke zahlt" und mit huldvollen Liner-Notes von Linus Volkmann ausgestattet, bietet dieses Album einen Queerschnitt aus allen Schaffensphasen von 1993 bis heute. Das downloadbare "Trottle" vom 2004er-Album "Alles muss schwimmen" zeigt die Jungs eingängig, melodieverliebt und textlich in bester Studenten- meets Punk-Manier. Wer die durchweg empfehlenswerten Platten dieses Trios noch nicht hat, sollte hier endlich zuschlagen. (cw)

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