Album

Lights Out

Graveyard - Lights Out

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Voluminöse Heavyness

„Lights out“ auf dem Graveyard. Das dritte Album der schwedischen Hardrocker hält die Spannung zwischen psychedelischem Blues und krachendem Rock, ist eine kraftvolle und hymnische Verbeugung vor den 60er, ohne bloß Hommage zu sein.

Als sich die Doomrocker Norrsken 2000 auflösten, war dies der Startschuss für zwei neue Bands, die zwölf Jahre später beide innerhalb weniger Wochen ein neues Album veröffentlichen. Während sich Magnus Pelander mit Witchcraft fünf Jahre Zeit für „Legend“ gelassen hat, legen seine ehemaligen Kollegen unter dem Namen Graveyard in der gleichen Zeit ihr drittes vor. „Lights Out“ ist ein bluesiger Kraftprotz, dessen Urväter man alle im Plattenschrank seiner Eltern findet: Free, Atomic Rooster, Blue Cheer und natürlich Black Sabbath.

Graveyard sind hemmungslos nostalgisch, ihre Riffs sind aber keinesfalls verstaubt. Wie ihr ehemaliger Kollege Magnus Pelander nutzen auch Joakim Nilsson, Rikard Edlund, Axel Sjöberg und Jonatan Ramm die Rückbesinnung auf die Roots von Hard 'n' Heavy und befreien Hardrock damit von einer tonnenschweren Last: immer lauter, schneller, progressiver und brutaler sein zu wollen. Heavyness ist eben keine Frage des Image, Heavyness findet man dort, wo gute Musik ihren Ursprung hat: Im Bauch!

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