Album

Sound Power

The Green Man (TGM) - Sound Power

Label: 
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herausragend
Dem Bass verfallen

Drum'n'Bass zeigt sich 2013 erstaunlich vital, mit Congo Nattys Album „Jungle Revolution“ gab es sogar eine zarte Renaissance von Jungle. „The Green Man“ Heiner Kruse legt jetzt mit einer üppigen Doppel-CD voller Breaks und warm wobbelnder Bässe nach.

Köln, Stadt am Dom und Heimat von Heiner Kruse. Seit 1997 schickt er als The Green Man über sein Label Basswerk Drum'n'Bass-Tracks auf die Reise. Unerschütterlich in seinem Glauben daran, dass D'n'B nach seinem kurzen Hoch Ende der 90er nicht für immer im Underground bleiben muss. Sein Doppel-Album „Sound Power“ ist dabei Resümee und Ausblick. Kruse seziert darauf jede noch so kleine Ausprägung von Drum'n'Bass: Manche Tracks brettern technoid und ziemlich düster, andere bouncen sommerlich leicht und fluffig, Jazz ist ein ständiger Begleiter und Soul sowieso.

Dabei arbeitet Kruse extrem sauber, seine Tracks sind aufgeräumt und bieten jedem Element genügend Raum. Dadurch entsteht die für seine Tracks typische Luftigkeit. Kruse ist eben Profi, der sein Wissen inzwischen auch an der Pop-Akademie oder in Büchern weitergibt. Zur trockenen Theorie oder Stilübungen in Produktionsdesign werden seine Tracks trotzdem nie, dazu ist Kruse der brummeligen Wärme, der „Sound Power“ des Bass viel zu sehr verfallen.

Alben

Basswerk DC 02

The Green Man (TGM) - Basswerk DC 02

Redaktionswertung: 
schlimm
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herausragend
Kölsche Breaks
Heiner Kruse hat einen langen Atem. Seit 1997 betreibt er das Drum'n'Bass-Label Basswerk und hat in 13 Jahren etwas geschafft, was nicht vielen gelingt, die ein Label betreiben: Einen Sound mit Wiedererkennungswert zu definieren.

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