Basswerk DC 02

The Green Man (TGM) - Basswerk DC 02

Label: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Kölsche Breaks

Heiner Kruse hat einen langen Atem. Seit 1997 betreibt er das Drum'n'Bass-Label Basswerk und hat in 13 Jahren etwas geschafft, was nicht vielen gelingt, die ein Label betreiben: Einen Sound mit Wiedererkennungswert zu definieren.

Als The Green Man hat Heiner Kruse mit seinen Produktionen einen großen Teil dazu beigetragen, den Basswerksound zu entwickeln. Zwischen „Ragtime (Yes, Yes)“, dem ersten Basswerk-Track, der bei mir in der Dauerrotation lief, und „Euphoria“ mögen zwar ein Dutzend Jahre liegen, trotzdem ist Kruses D'n'B immer noch so soulful wie 1998.

Die Bassline wird im Basswerk Universum nie zum Selbstzweck eingesetzt. Sie wummert, knarzt und dröhnt nicht so dominant wie bei den Kollegen von der Insel. Lieber schleicht sie sich von hinten an und gibt einem Track die letzten fünf Prozent, die er braucht um richtig ins Rollen zu kommen. Die Artists, deren Tracks Kruse auf Basswerk veröffentlicht, beherrschen ihr Handwerk und müssen sich deshalb nicht darauf beschränken Schablonen auszufüllen. Das galt 1998, und gilt für die neue Werkschau „Basswerk DC 02“ erst recht

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