Album

Oh, ein Reh!

Grossstadtgeflüster - Oh, ein Reh!

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In Farbe und Konfetti baden

Großstadtgeflüster haben „Oh, ein Reh“ entdeckt, gleich bei den „Ufos überm Fernsehturm“. Zum vierten Mal haben Jen Bender, Raphael Schalz und Criz Falk versucht, die unbändige Energie ihrer Livegigs in Songs zu kanalisieren. Kein Wunder, dass die 14 Songs auf „Oh, ein Reh!“ gehörig unter Druck stehen. Bestes Beispiel: Die erste Single „Konfetti und Yeah“, deren Video in Farbe badet.

Hat Jen Bender da gerade wirklich „Konfetti und Slayer“ gesungen? Nein, es handelt sich wohl doch nur um ein Freud'sches Verhören, aber das kann bei diesem Song gewordenen Kindergeburtstag passieren. Ein Kindergeburtstag für bald Erwachsene, die sich nicht recht entscheiden wollen: Lieber erwachsen sein oder berufsjugendlich im ständigen Prekariat leben? „Oh, ein Reh“ beschreibt in seiner Sprunghaftigkeit perfekt das Gefühl zwischen Macht und Ohnmacht, das sich zwischen zwei Hauptseminaren und der Lektüre marxistischer Literatur und deutscher Romantik einstellt.

Grossstadtgeflüster - "Ende Gelände"

Aus dem Dilemma zwischen Selbstermächtigung, Aufbegehren und dem Glück der Zweisamkeit führt bei Grossstadtegeflüster das, was in Großstädten schon immer am besten ging: gemeinsam durchdrehen, „bis die Wolken wieder lila werden“; mit einer wilden Mixtur aus NDW, bratzender Electronica, unverschämt eingängigen Refrains und ganz viel – natürlich alternativer – Energie. Pünktlich zur Tour gibt's einen Remix der Single "Ende Gelände" von Cros Lieblings-DJ Psaiko.Dino.

"Oh, eine Tour! 2013!" präsentiert von Tonspion:

12.12.2013 Wiesbaden, Schlachthof Club
13.12.2013 Bielefeld, Falkendom
14.12.2013 Kaiserslautern, Cotton Club     
17.12.2013 Bochum, Bahnhof Langendreer     
18.12.2013 Bremen, Tower     
20.12.2013 Kassel, ARM     
21.12.2013 Passau, Zeughaus

Alben

Muss laut sein

Grossstadtgeflüster - Muss laut sein

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Weniger ist schwer
Es ist bisweilen schon etwas ordinär, was Jenny Bender und Raphael Schalz aus Berlin da aus den Boxen hauen. Kurioserweise nennen sie ihr Album „Muss laut sein“, obwohl darauf gerade die leiseren Passagen überzeugen.

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