Heartbeats

Grum - Heartbeats

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Grum provoziert! Ablehnung und Anerkennung. Sein nach Perfektion strebender, schwer 80ties infizierter Synthiepop wandelt auf einem schmalen Grad. Aber wie ein Seiltänzer fängt sich Grum jedes Mal ab.

Drei Singles haben Grum reichlich Internet-Buzz beschert, mit „Heartbeats“ soll jetzt die Ernte eingefahren werden. Auf Hochglanz poliert strahlt nicht nur Grum im kalten Neonlicht der Disco, seine Songs funkeln ebenfalls um die Wette, wer die perfekteste 80ties Kopie ist. Wenn man so will ist Grum die schottische Version von Chromeo, abzüglich deren Witz, zuzüglich britischem Stilwillen.

Denn was Grum anpackt, das macht er richtig. Zwischen Filterhouse und Synthie-Pop lässt er kein Klischee aus, trotzdem schafft man es nicht so recht, ihm böse zu sein. Im Gegenteil man erwischt sich dabei, dass man tausendmal gehörte Textzeilen wie „Music is the Power“ für bare Münze nimmt, Synthesizern emanzipatives Potential unterstellt und Schweißbänder für den letzten Schrei hält. Wie man es dreht und wendet, in Grums Händen wird die eigene Ablehnung gegen den tausendsten 80ties-Klon schnell brüchig. Übertreiben sollte es das korrekt gescheitelte Bürschlein aus Schottland aber auch nicht...

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