Dishoek

Guido Möbius - Dishoek

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Minimalistische Popskizzen ohne Beats
Minimal-Music im klassischen Sinne hat mittlerweile etwas Zeitloses und Antiquiertes zugleich. Umso besser, dass sich Musiker wie Guido Möbius an ein Update jener Mischung aus komplexen und reduzierten Tracks setzen.

Mit einer Vielzahl an Instrumenten und Gästen hat Guido Möbius an seinem zweiten Solo-Album „Dishoek“ gearbeitet. Und obwohl neben den Standards Gitarre und Bass, auch Glockenspiel, Banjo und Moog nicht unbedingt zu de außergewöhnlichsten Instrumentarium gehören, schafft es Guido Möbius Avantgarde mit der Leichtigkeit der Pop-Musik zu verbinden. Dass dabei auf Rhythmik verzichtet wird, erscheint vielleicht widersprüchlich. Doch die Art, wie Möbius mit Melodien und Minimalismus spielt, erzeugt eine sehr eigene friedliche Klangwelt, in der genau diese Reduktion eine unheimliche Lebendigkeit hervorbringt. Angenehm ist auch, dass die Stücke nicht mit kindlich- naiven Harmonien versuchen den Hörer zu bannen. Einmal mehr fasziniert die elektronische Herangehensweise mit analogen Mitteln, aus der jedoch irgendwie elektronisch klingende Musik entsteht. „Dishoek“ ist auf dem kleinen Hamburger Label Dekorder erschienen und „Kurbel“ das letzte Albumstück. (jw)
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